Hej hej,
trevligt att träffa dig!

Heißt auf Schwedisch so viel, wie schön Sie kennenzulernen. 

Mein Name ist Franziska Löhe, ich bin Zahnärztin und habe im Sommer 2022 die Zahnarztpraxis von Herrn Klaus Rethmeier übernommen.  

Mit dieser kleinen Praxis erfülle ich mir einen lang gehegten Wunsch: indem ich dieser Praxis meine persönliche Note verleihen und ihren täglichen Abläufen so gestalten kann wie ich es mir wünsche. 

Für meine PatientInnen ist mir eine individuelle, moderne Zahnmedizin auf Augenhöhe in einer ruhigen, vertrauten Wohnzimmer Atmosphäre sehr wichtig. Transparenz und Professionalität, sowie ein respektvoller, ehrlicher Umgang miteinander, auch im Praxisteam, sind für mich von höchster Priorität. 

Gebürtig bin ich aus Siegburg, mein Weg hat mich nach meinem Studium der Zahnmedizin in Köln und ersten Berufserfahrungen im Rheinland, der Liebe wegen, zeitweise ins schwedische Göteborg verschlagen.

Von dort habe ich nicht nur meinen Mann mit zurück gebracht, auch Erfahrungen aus dem zahnärztlichen Alltag sowie einige liebgewonnene skandinavischen Eigenarten wie beispielsweise Dinge mit Ruhe und Gelassenheit anzugehen, habe ich schätzen gelernt.

Die Nordlichter sind sich der Schönheit ihrer atemberaubenden Landschaften und gleichzeitig der Zerbrechlichkeit des empfindlichen Ökosystems bewusst.

Sie praktizieren intuitiv die ökologische Nachhaltigkeit in alltäglichen Bereichen und das schon seit Jahren.

Dadurch bin ich sensibilisiert worden, ein vermehrtes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit zu legen und unnötigen Müll und Papierverbrauch im Praxisalltag zu reduzieren.

Wir sind für Sie da!

Unser Praxis-Konzept zum schonenden Umgang mit Ressourcen umfasst u.a. schon Strom aus erneuerbaren Energien, Volldigitalisierung (wo es rechtlich möglich ist) zur Reduzierung von Papierverbrauch und energiesparende Geräte und Beleuchtungen. Wir sprudeln vor Ideen und sind höchst motiviert unser Konzept zu erweitern und unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.

Ich freue mich sehr über diese Aufgabe und bin sehr gespannt darauf Sie persönlich kennen zu lernen. 

Vi ses då! 

Unsere Leistungen

Die tägliche Zahnpflege mit Zahnbürste, Zahnpasta und Zahnseide ist eine gute Grundlage für den Erhalt Ihrer Zähne. Aber das ist nicht genug. Es gibt immer wieder enge Zahnzwischenräume, große Risse an den Kauflächen von Backenzähnen, Kronenränder und Zahnfleischtaschen lassen sich nicht zu 100 % sauber halten. Auch hartnäckige Verschmutzungen wie Tabak, Kaffee, Tee und Rotwein lassen sich mit der häuslichen Mundhygiene nicht entfernen. Das eigentliche Problem ist die weiche Plaque, auch bekannt als Plaque oder Biofilm. Es besteht aus schnell wachsenden Mikroorganismen (Bakterien) mit eigenem Stoffwechsel. Einige Arten produzieren aggressive Säuren, die den Zahnschmelz angreifen (demineralisieren) und das Zahnfleisch reizen. Dies führt zu Karies und Zahnfleischentzündungen (Gingivitis). Langfristiges Vorhandensein von Plaque kann dazu führen, dass sich eine Gingivitis zu einer Parodontitis entwickelt. Hier ist das parodontale Gewebe betroffen. Zähne können sich mit der Zeit lockern und verloren gehen. Dazu muss es gar nicht kommen!
Die regelmäßige professionelle Zahnreinigung (PZR) unterstützt Ihre tägliche Zahnpflege und ist ein zentraler Bestandteil des Präventionskonzepts. Darauf spezialisierte Präventionsassistenten führen eine solche systematische Präventionsbehandlung durch. Harter Belag (Zahnstein) wird mit einem Ultraschallgerät entfernt und tiefe Verfärbungen auf der Zahnoberfläche werden mit einem sanften Pulverstrahl entfernt. Abschließend Desinfektion des gesamten Mundes und gründliches Polieren. So werden Ursachen schonend und konsequent beseitigt, bevor ein Schaden entsteht. Gemeinsam mit Ihnen sorgen wir für gesunde und stabile Zähne. Unser Team bietet ein individuelles, effektives und risikoorientiertes Präventionsprogramm.

Der Begriff Parodontitis fasst entzündliche und nicht entzündliche Erkrankungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates zusammen. Das Vorhandensein von Zahnbelag (Plaque, Biofilm) und Mikroorganismen ist eine Voraussetzung für die Entstehung einer entzündlichen Parodontitis. 

Die Gingivitis, eine akute oder chronische Zahnfleischentzündung, tritt nach ca. 5-7 Tagen auf und ist immer noch reversibel. Eine gute Mundhygiene reduziert die Entzündungsreaktion. Wird Plaque jedoch längere Zeit nicht professionell entfernt, verkalkt sie und haftet als Zahnstein an der Zahnoberfläche oder als Konkrement auf der Wurzeloberfläche. Durch die Oberflächenvergrößerung und Rauigkeiten können sich Keime optimal anheften und vermehren. Die aggressiven Stoffwechselprodukte der Bakterien zerstören den Stützapparat des Zahns und zerstören dabei den Kieferknochen. Es folgen starkes Zahnfleischbluten, tiefe Zahnfleischtaschen und lockere Zähne im schlimmsten Fall droht sogar der Zahnverlust. Diese Krankheit, die sich Parodontitis nennt, ist irreversibel und kann durch folgende Faktoren begünstigt werden:
Tabakkonsum
chronischer Stress
Zuckerkrankheit, Osteoporose
Infektionskrankheit (HIV)
genetischer Einfluss
Aufgrund des Vorhandenseins schädlicher Bakterien und ihrer Verteilung durch das Blut kann die Parodontitis auch schwere systemische Erkrankungen verursachen. Sie kann Herzmuskelerkrankungen verursachen und das Risiko eines Herzinfarkts erhöhen.  Rheumatoide Arthritis kann durch Parodontitis verschlimmert werden. 

Es besteht die Gefahr von Fruchtbarkeitsstörungen und erhöhter Fehlgeburtenrate. Es gibt viele gute Gründe, Parodontitis vorzubeugen, sie so früh wie möglich zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln. Moderne, systematische Behandlungen können die Krankheit erheblich eindämmen. Je früher eine gezielte Therapie begonnen wird und je konsequenter und regelmäßiger die Nachbehandlung erfolgt, desto besser lässt sich das Problem kontrollieren. Maßgeblich ist hier die aktive Mitarbeit der betroffenen Person durch die Verbesserung der allgemeinen häuslichen Mundhygiene und Einhaltung der regelmäßigen Recalltermine. Gemeinsam können wir Ihre Zähne erhalten und Ihre Gesundheit schützen.

Das craniomandibuläre System ist für wichtige Aufgaben wie Kauen und Sprechen zuständig. Es besteht aus Ober- und Unterkiefer, Kau- und Nackenmuskulatur sowie den beiden Kiefergelenken. Als craniomadibuläre Dysfunktion (CMD) werden alle Störungen und Beschwerden im Bereich zwischen Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula) bezeichnet. Ursachen der CMD sind häufig Muskelverspannungen im Kau-, Nacken-, Kopf- und Gesichtsbereich.  Ein nicht ausbalancierter Biss und psychische Belastungen sind meist der Grund für diese Verspannungen. Prothetisch unversorgte Lücken zwischen den Zähnen und falsch sitzende Kronen, Brücken oder Füllungen führen dazu, dass der Unterkiefer neue Positionen einnimmt und die Zähne ungleichmäßig belastet werden. Die kieferumgebende Muskulatur spannt sich an, um die ungewohnte neue Position auszugleichen. Auch Stress und emotionale Belastungen im Haushalt und am Arbeitsplatz können CMD-Symptome hervorrufen. Zähneknirschen oder -pressen (Bruxismus) kann zu einer Abnutzung der Zahnhartsubstanz führen und das Zusammenspiel der Zähne im Ober- und Unterkiefer beeinträchtigen. Es entsteht eine unnatürliche Bissstellung, die die Muskulatur unnatürlich belastet. Ober- und Unterkiefer sind durch ein komplexes System aus Muskeln, Nervensträngen und Bändern mit dem Kopf und dem Rest der Wirbelsäule verbunden. Daher können Bisslageveränderungen Symptome im ganzen Körper verursachen. Umgekehrt können Fehlhaltungen, vergangene Unfälle und Beckenprobleme die Okklusionsstellung und die Kiefergelenksstellung beeinträchtigen. Die Symptome einer craniomandibulären Dysfunktion sind vielfältig. Die häufigste Beschwerde ist ein Rückenschmerz, der in den Nacken und die Schultern ausstrahlt. Knacken, Knirschen und Schmerzen in den Kiefergelenken bei ausgeführten Bewegungen können auftreten. CMD ist ein multifaktorielles Problem, das oft chronisch verläuft und die Lebensqualität stark einschränken kann. Daher legen wir großen Wert auf komplexe Therapien. Wir arbeiten fachübergreifend mit z.B. Physiotherapeuten und Dentallaboren zusammen, um die besten Behandlungsstrategien für unsere Patienten zu entwickeln.  Das Ziel der Behandlung ist es, das Gleichgewicht des Systems wiederherzustellen. Die individuell angefertigten Aufbiss-Schienen bestehen aus verschiedenen Hartkunststoffen. Sie wirken nicht nur zahnschonend (Schutz vor Abrieb beim Knirschen), sondern bringen den Unterkiefer auch immer wieder in eine feste Position zurück. Dieser Schienentyp gibt die möglichen Bewegungen vor. Das entspannt sowohl verspannte Muskeln als auch die Kiefergelenke. Schienen können für den Ober- oder Unterkiefer erstellt werden.

Eine der verbreitetsten Zahnerkrankungen ist die Karies (= Zahnfäule). Diese Zivilisationskrankheit ist eine multifaktorielle Erkrankung des Zahnhartgewebes, des Zahnschmelzes und des Dentins. Durch die Säureeinwirkung von Mikroorganismen (Bakterien) wird die Zahnoberfläche zunächst demineralisiert und aufgeweicht. Diese Entmineralisierung gilt als Vorstufe von Karies und kann manchmal durch intensive Fluoridierung beseitigt werden. Spätere Stadien der Karies (Bildungen von Löchern), die auch manchmal nur durch Röntgen detektiert werden können, sollten anders behandelt werden. Das betroffene Zahnmaterial wird minimalinvasiv und materialschonend entfernt und der Zahn wird je nach Wunsch gefüllt. Kostengünstig mit einem krankenkassenkonformen Kompomer, einem mehrschichtig aufgetragenem, hochästhetischen Komposit oder einer langlebigen laborgefertigten Inlay Versorgung.

Die Endodontie ist ein Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit akuten und chronischen Erkrankungen des Zahnmarkes (Pulpa) und des apikalen Gewebes (in der Nähe der Zahnwurzelspitze) befasst. Die Endodontie ist ein Erhaltungsversuch des Zahnes.  Das Ziel der Wurzelkanalbehandlung ist das oberste Ziel der modernen Zahnmedizin:
Die Erhaltung des eigenen Zahnes

 

Früher mussten erkrankte Zähne gezogen werden, heute können sie meistens mit modernen Methoden, Techniken und Medikamenten gerettet werden. Erkrankungen im Zahninneren werden oft zunächst nicht bemerkt. Die Bakterien, die Karies verursachen und die Zahnsubstanz zerstören, breiten sich schnell aus und dringen über die Dentinkanälchen in das Zahninnere ein. Es kommt zu einer akuten Entzündung. Dies wird normalerweise von starken pochenden Schmerzen begleitet. Wenn die Entzündung nicht rechtzeitig abgeklungen ist, tritt sie in die chronische Phase ein. Die empfindliche Pulpa stirbt langsam ab und die Entzündung breitet sich auf den Kieferknochen und die umgebenden Weichteile aus. Im Endstadium entstehen dicke Wangen, sogenannte Abszesse. Neben den Hauptursachen für Karies können Traumata, Risse, kleine Frakturen, undichte Füllungen und schwerer Bruxismus auch zu Entzündungen und Erkrankungen im Zahninneren führen. Um einen erkrankten Zahn tiefgreifend zu reparieren, muss das entzündete Gewebe so vollständig wie möglich entfernt werden. Das Kanalsystem, das man sich wie verzweigte Baumwurzeln vorstellen kann, wird mit speziellen Instrumenten geformt in einem antibakteriellen Spülungsprotokoll gewaschen. In wenigen Sitzungen werden Bakterien und Krankheitsmaterial aus den unzugänglichsten Nischen und Kanalabschnitten entfernt. Zwischen den Behandlungsterminen werden zur Unterstützung bakterienreduzierende und schmerzlindernde Medikamente in den Wurzelkanal eingebracht. Nach Abklingen der Entzündung wird das Wurzelkanalsystem sorgfältig und effizient desinfiziert und mit einer plastischen Versiegelung gefüllt. Abschließend wird die Krone mit Kompositen und einer Teil-/Vollkronenprothetik für erhöhte Stabilität rekonstruiert. Die Wurzelkanalbehandlung ist eine der kompliziertesten und teuersten zahnärztlichen Behandlungen. Für diese anspruchsvolle Behandlung verfügen wir über eine spezielle technische Praxisausstattung, die Ihnen die Behandlung so angenehm wie möglich macht. Alle Wurzelkanalbehandlungen werden in unserer Praxis nur unter absolut trockenen Bedingungen (Kofferdämme, Gummitücher) und mit Hilfe moderner hochwertiger Spezialfeilen durchgeführt. Nur so können wir unseren Patienten eine Behandlung mit höherer Erfolgsquote im Vergleich zu herkömmlichen Wurzelkanalbehandlungen anbieten. Die endodontische Therapie bietet Patienten die Möglichkeit, ihre Zähne zu erhalten. Kein Entfernen und Ersetzen durch Implantate oder Brücken erforderlich. Der Aufwand lohnt sich!

Wir freuen uns auf Sie